Sonntag, 30. Mai 2010

Rätsel um Bleigehalt in Beethovens Leichnam

Neueste Untersuchungen an Knochenstücken L.v. Beethovens belegen, das der Komponist offenbar doch nicht an einer Bleivergiftung gestorben ist.

Forscher des Mount-Sinai-Instituts für Medizin in New York, widersprechen damit der Theorie, dass Ludwig van Beethoven 1827 an einer Bleivergiftung gestorben war. Die Forscher berichteten der "New York Times", das sich der Bleianteil durchaus im normalen Rahmen bewege.

Der Fund von erhöhten Bleiwerten in Haaren und einem winzigen Fragment von Beethovens Schädel hatte andere Forscher im Jahre 2005 zu der Annahme geführt, dass der Meister seiner Vorliebe für Wein zum Opfer gefallen sein könnte.

Seither galt bleihaltiger Wein als Todesursache, denn im 19.Jahrhundert wurde preisgünstiger Wein noch mit Blei versetzt worden, um ihm den bitteren Geschmack zu nehmen. Mit der Bleibelastung ließen sich auch Veränderungen im Verhalten des Musikers zu seinem Lebensende erklären. Er wurde als aufbrausend und vergesslich beschrieben.

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